Sonne satt in Königsdorf an Tag 5

Sonne satt in Königsdorf an Tag 5

Der Wettergott meinte es am Mittwoch gut mit den Feuerwehrleuten von morgen und bescherte ihnen Sonne pur mit wohligen Temperaturen um 23 Grad. Von Regen keine Spur.

Wie zu erwarten zog es damit heute fast alle Teilnehmer nach draußen, raus aus dem Zelt, ab an die frische Luft. Bis zum Mittag verwandelten sich sämtliche Zeltdörfer in eine riesige verlassene „Geisterstadt“. Für einen kurzen Moment war also Ruhe eingekehrt im Bundeszeltlager der Deutschen Jugendfeuerwehr. Man konnte den Wind brausen und die Vögel zwitschern hören. Einige Sonnenanbeter hatten es sich auf ihren Liegen gemütlich gemacht und genossen diese seltene Ruhe. Doch je mehr man sich in Richtung Festzelt begab, umso lauter wurde es.

Auf der großen Wiese wurde heute nämlich wieder um den Tagessieg beim Brennball gekämpft - Die Jugendfeuerwehr Rauchfangswerder konnte diesen heute für sich gewinnen. Glückwunsch!

Im Kreativ-Bereich wurde heute diskutiert. Die Mitmachaktion „Zukunft meiner JF“ lockte eine bunt gemischte Gruppe Jugendlicher zu Anja und Christian aus Thüringen, welche mit ihrem Projekt zwischen den Teilnehmern einen Dialog erzeugen möchten. Dieser soll sich, wie der Name verrät, auf die Zukunft der jeweiligen Jugendfeuerwehr und auf das Miteinander in der Wehr beziehen. Heute ging’s zusammen mit den beiden Jugendsprechern Sebastian und Johannes (Vertreter des Bundesjugendforums) um die Übergangsphase in die aktive Einsatzabteilung. Das breit gefächerte Thema wurde schnell mit Erfahrungsberichten und Ideen gefüllt und es dauerte nicht lang, bis eine richtige Diskussion entstand. Moderiert wurde das von den beiden Projektleitern, welche jedem Gespräch erst einmal einen freien Lauf lassen und erst später eingreifen und lenken. Nämlich dann, wenn es darum geht, Lösungsansätze zu formulieren und Werte zu vermitteln, sowie Konflikte zu managen. Heute wurde die These aufgestellt, dass zunehmende Kompetenz und Führungsbefugnisse die Menschlichkeit verdrängen.

Beim Videoprojekt hingegen ging’s heute wieder etwas ruhiger zu. Während gestern eine Gruppe „Ulm-Söflinger“ eine rasante Kampfszene nachstellte, wurde diesmal in gemütlicher Runde zu viert an einem neuen Drehbuch gewerkelt. Geleitet wird das Videoprojekt „Mach deinen eigenen Film“ von Noam. Der sympathische junge Mann aus Israel lebt seit sieben Jahren in Deutschland und kommt vom Archiv der Jugendkulturen. Mit seinem Projekt versucht er, bestimmte Jugendszenen- und Probleme aufzugreifen und diese vor die Linse zu bringen. Wie ginge dies besser, als mit Jugendlichen als Protagonisten selbst? Das Ganze geschieht im Rahmen der politischen Bildung, die Noam seinen Teilnehmern näher bringen möchte.

Die Mitmachaktionen des Bundeszeltlagers sind unter anderem durch die verschiedenen Projekte der DJF unterstütz worden. „Mach deinen eigenen Film“ wurde durch das Vielfaltsprojekt „Im Tandem in die bunte, vielfältige Jugendfeuerwehr-Welt“ und die Förderung der motorola solutions foundation ermöglicht.

mt

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