"Feuer und Flamme" - Das Interview

Wir haben mit Ulrike und Steffen von "Feuer und Flamme" gesprochen

"Feuer und Flamme" - Das Interview

Seit einigen Wochen wird die dritte Staffel der erfolgreichen WDR-Serie „Feuer und Flamme“ jeweils am montags um 20:15 Uhr im WDR gezeigt. Diesmal werden die Feuerwehrleute der Feuerwehr Bochum bei ihrer Arbeit begleitet. Die speziellen Body- und Helmkameras sorgen für eine realistische Darstellung des Einsatzgeschehens. Dieses Mal waren bis zu 60 Kameras  bei den Dreharbeiten im letzten Sommer gleichzeitig im Einsatz.

Wir haben in der aktuellen Lauffeuer-Ausgabe mit Ulrike (25) und Steffen (25) gesprochen. Sie sind zwei der 15 Einsatzkräfte, die diesmal neben dem Einsatzgeschehen in den Interviewszenen zu Wort kommen. Hier bekommst Du schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Interview:

 

  • Ulrike und Steffen, wie seid ihr zur Feuerwehr gekommen? Habt ihr schon in der Jugendfeuerwehr angefangen?

Ulrike: Ich bin mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten und seitdem immer dabeigeblieben. 2015 habe ich mich dann dafür entschieden den beruflichen Schritt zu wagen.

Steffen: Ich war in der Jugendfeuerwehr in Schermbeck, aber eher wegen der Gemeinschaft und weniger wegen des Feuerwehrwesens. Bei der Feuerwehr beworben habe ich mich dann erst nachdem ich viel von Freunden und meinem Bruder über das Berufsbild als Brandmeister erfahren habe.

  • Was hat Euch gereizt, nicht nur als Einsatzkraft vor der Kamera stehen, sondern auch bei den Interviewszenen mitzuspielen?

Ulrike: Durch die Interviews wollte ich zeigen, dass man auch schon in jungen Jahren als Zugführerin arbeiten kann. Ich fände es toll, wenn dadurch auch andere junge Menschen sich zu diesem Schritt motiviert fühlen würden.

Steffen: Bei uns wurden alle aus der ToJ gefragt, ob wir einverstanden wären, Interviews zu geben. Das ich das dann machen sollte war einfach Zufall. Für mich war das kein Problem, weil ich auch Interesse hatte zu sehen, wie die Interviews dann ablaufen, aber es war natürlich trotzdem neu für mich.

  • Ulrike, Du bist mit 25 Jahren eine der jüngsten Zugführerinnen in Deutschland. Wie ist das Miteinander mit Deinen Kollegen? Sind die männlichen Kollegen schon mal neidisch auf Deine „Feuerwehr-Karriere“?

Ulrike: Nachdem wir uns alle kennengelernt haben, klappt das Miteinander super. Aber das wäre sicherlich auch bei jedem anderen Kollegen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, der Fall gewesen.

Ich weiß nicht, ob es Kollegen gibt, die neidisch auf meinen Weg sind. Es lässt mich zumindest keiner spüren.

  • Steffen, in Bochum besetzen die Auszubildenden ein eigenes Fahrzeug und arbeiten einige Einsätze selber ab. Wir gefällt Dir das „Training on the Job (ToJ)“ und hoffst Du, mit Deinem Beitrag auch mehr junge Menschen zu einer Ausbildung in der Feuerwehr motivieren zu können?

Steffen: Für mich war die ToJ-Zeit schon eine ganz besondere, weil man viel erlebt hat und auch neben den Einsätzen einiges mitnehmen und lernen konnte, was einem jetzt weiterhilft. Es hat einfach Spaß gemacht, dass man mit den anderen Auszubildenden zusammen die Theorie nun in die Praxis umsetzten konnte. Für mich war es jedenfalls der richtige Schritt, mich beruflich nochmal neu Richtung Feuerwehr zu orientieren, aber das muss natürlich jeder für sich selbst wissen. Es ist ja auch nicht immer leicht aus einem gelernten Beruf wieder in die Azubi-Rolle zu schlüpfen.

  • Was gefällt euch an dem Format, was macht „Feuer und Flamme“ für euch besonders?

Ulrike: Feuer und Flamme ist für mich eine realistische Darstellung unseres Alltages. Das liegt vor allem daran, dass es keinen Sprecher gibt, sondern wir alles selber kommentieren.

Steffen: Mir gefällt auch, dass bei Feuer und Flamme der reale Feuerwehralltag gezeigt wird und nichts dramatisiert oder verändert wird. Man bekommt einen guten Einblick wie unterschiedlich und abwechslungsreich unsere Aufgaben bei der Feuerwehr sein können.

Ulrike und Steffen, vielen Dank für das Interview.

 

Wir haben die beiden auch gefragt, wie sie mit den Kameras im Einsatzgeschehen umgehen und ob sie in einer nächsten Staffel aus Bochum auch wieder gern dabei wären. Das gesamte Interview liest Du in der aktuellen Lauffeuer-Ausgabe.

Du hast noch kein Lauffeuer? Hier bekommst Du Deine Ausgabe.

 

  • Die nächsten Sendetermine:
    Montag, 4. Mai
    Montag, 11. Mai
    Montag, 18. Mai (Doppelfolge)
    20:15 Uhr im WDR Fernsehen

 

jf
Fotos: WDR / Lutz Leitmann

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